Conferenza di Orhan Akman

giu 08, 2016 Commenti disabilitati su Conferenza di Orhan Akman by

Mercoledì 8 giugno
alle 19.30 (entrata alle 19.00)
in mundart-e (Kaulbachstr. 71a)

Mit dieser Veranstaltung wollen wir uns tiefer und gründlicher mit den Entwicklungen in Lateinamerika befassen und mit euch darüber diskutieren. Dazu haben wir Orhan Akman (Koordinator des internationalen Gewerkschaftsdachverbandes “Union Network International” – UNI Glonal Union”) eingeladen.


*

Orhan Akman, geborener Kurde, lebte mehr als 20 Jahre in Deutschland und arbeitete als politischer Gewerkschaftssekretär bei ver.di in München von 2002-2014. Von 2008 bis 2014 war Orhan Akman Stadtrat in der Landeshauptstadt München. Seit Juni 2014 arbeitet Orhan Akman fur UNI Global Union in Lateinamerika, überwiegend in Peru. Mit einer Resolution hat die peruanische Einwanderungsbehörde und das Innenministerium Orhan Akman Ende März 2016 aus Peru ausgewiesen und er darf demnach nie wieder ins Land einreisen. Der Grund: Orhan Akman hat im Jahr 2015 an zwei Streiks einer Handelsgewerkschaft teilgenommen. Gegen seine Ausweisung organisieren viele internationale Gewerkschaften und Organisationen eine Kampagne mit dem Ziel, dass Orhan Akman wieder nach Peru einreisen darf.

 Lateinamerika steuert auf “neue Zeiten” zu. Der politische Wind dreht sich seit einiger Zeit immer mehr zu Gunsten der “Rechten”. Die Linke und der “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” erleben Rückschläge und linke-progresive Regierung kommen immer weiter unter Druck auf dem Kontinent.
Ob Venezuela, Argentinien, Brasilien oder Chile, überall gewinnen rechte politische Parteien wieder an politischen Boden und gewinnen zunhemend Wahlen.
Hinter dieser “neuen politisschen Rechte” stecken oft die alten Anhänger der “Chicago Boys” und der Militärputsche. Der einzige Unterschied ist dabei, dass diese Rechten diesmal mit Wahlen die Macht erobern und nicht etwa wie früher durch Militärputsch.

Orhan Akman

Auch in Bolivien, Ecuador aber vor allem in Brasilien kommen die progresiven Regierungen zunehmend unter Druck. Die USA “konzentrieren” sich wieder mehr auf die Länder in Lateinamerikas und die Pläne “Lateinamerika als Hinterhof der USA” zu degradireien, kommen wieder zum Vorschein.
Mit dieser neuen politische Situation sind die abhängig Beschäftigten und ihre Gewerkschaften ebenso konfrontiert. Die Spaltung der Gesellschaften und Völker, sich für oder gegen die progresiven Regierungen zu positionieren, wiederspiegelt sich auch in der Gewerkschaftsbewegung. Doch Angriffe auf die Errungenschaften der Beschäftigen sind sind auf dem Vormarsch. So wurden in den ersten 100-Tagen der Regierung von Mauricio Macri in Argentinien mehr als 100.000 Beschäftigte gekündigt und auf die Straße gesetzt.

Incontri

About the author

The author didnt add any Information to his profile yet
Comments are closed.